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Interview mit einer Berufungsfinderin: 3 Dinge, die du wissen solltest!


Interview mit einer glücklichen Berfungsfinderin


Endlich wieder mit Freude morgens zur Arbeit fahren. Endlich wieder mit einem Lächeln und einem Wohlgefühl im Bauch nachtmittags nach Hause kommen. Endlich wieder leidenschaftlich brennen, für das, was ich tagein tagaus mache. Endlich das Leben leben, das ich leben möchte. Endlich wieder wirksam sein. Endlich wieder was bewegen und gestalten können.


Endlich wieder glücklich sein!


Das wünschen sich die Frauen, die zu mir kommen, weil sie unzufrieden in ihren Jobs sind.


Was viele suchen, ist ihre Berufung.


Ja, die Berufung… Jeder hat von ihr gehört, die meisten haben eine Idee davon, was sie sein soll, aber die wenigsten werden sie wirklich greifen können.


Mit der Berufung auf "Kriegsfuß"

Um ganz ehrlich zu sein, kann ich genau aus dem oben genannten Grund mit dem Wort Berufung wenig anfangen. Für mich suggeriert es, dass es da diese eine einzige Sache gibt, die möglicherweise bereits seit Kindertagen in uns schlummert und die wir nun freilegen müssen, um endlich glücklich zu sein.


Zu unbestimmt. Zu unkonkret. Nicht greifbar. Zumindest für mich!


Denn es ist wahnsinnig schwer, etwas finden zu wollen, von dem wir gar nicht genau wissen, was es sein soll.


Ich hatte Kundinnen, die nicht vom Fleck kamen, weil sie nach dem einzig wahren Traumjob gesucht haben, nach ihrer Bestimmung. Sie fühlten einen starken Druck auf sich lasten. Verständlicherweise.


Denn aus einer unglücklichen Situation heraus die glückbringende Berufung finden zu wollen, ist schwierig. Denn wer findet schon sein Glück, wenn er verzweifelt danach sucht?!


Aber neugierig und offen für Neues zu sein sowie seiner Intuition zu folgen und dann etwas zu finden, was uns erfüllt, was uns Energie schenkt, was uns voller Freude sein lässt, was sich leicht anfühlt – wir können es auch Berufung nennen - scheint möglich.


Der Weg ist nur ein anderer! 😉


Eine Berufungsfinderin berichtet

Meike Brinkmann hat es geschafft. Meike hat ihr Leben verändert. 12 Jahre war sie für einen großen Konsumgüterhersteller in verschiedenen Führungspositionen tätig.

Hat sie damals nach der Berufung gestrebt?


Wie ihr Weg war und wie es ihr dabei ging… Lies selbst.


3 Dinge, die du zum Thema Berufung wissen solltest, findest du inspiriert durch das Interview unter dem Interview. 😉


Meike, du warst sehr erfolgreich in deinem Job. War die Leitungsposition das, was du immer angestrebt hast? Meike: In meinem Kopf (und was ich heute weiß, sehr gesteuert von der Erwartungshaltung von außen) war mein Weg sehr klar: Studium und vermeintliche berufliche Karriere. Mir war es wichtig, schnell aufzusteigen, Mitarbeiter zu führen. Das tat ich dann auch. Mit 35 hatte ich das Ziel erreicht, was ich mir zu Anfang meines Studiums gesetzt hatte. Ich habe hart dafür gearbeitet, war immer hoch motiviert, hab alles gegeben und bin viele Extrameilen (und Stunden!) gegangen, um meinen Job sehr gut zu machen.


Irgendwann hast du gemerkt, dass das alles nicht mehr passt. Wie ging es dir damals? Meike: Ich bin morgens sehr widerwillig aufgestanden und hatte meine Freude und meine Energie verloren. Ich konnte mich immer weniger mit den übertragenen Aufgaben und der Marschrichtung der Firma identifizieren, hab mich in ein Korsett gepresst gefühlt, was mir nicht mehr passte und musste Themen transportieren, hinter denen ich nicht 100%ig stand. Dennoch war ich immer bemüht, mein Bestes zu geben. Ich wollte die Welt in meinem Einflussbereich nach bestem Wissen und Gewissen „gut“ gestalten und zwar für mich und die Mitarbeiter und Kollegen, für die ich verantwortlich war und gleichzeitig, um die gesetzten Ziele zu erreichen.


Was konkret hat dich morgens widerwillig aufstehen lassen? Meike: Mir haben einige Ziele der Firma nicht mehr gefallen und ich hatte ganz stark das Gefühl, dass vieles auf dem Rücken der Mitarbeiter ausgetragen wurde und das war meiner Ansicht nach der falsche Weg. Und mir hat es nicht mehr gefallen, auf der einen Seite viel Verantwortung übertragen zu bekommen und auf der anderen Seite aber nicht die Freiheiten zu haben, wie ich die Ziele umsetze.


Was genau hast du damals getan, um etwas zu verändern? Meike: Gefühlt habe ich gar nicht so viel getan, außer, dass ich irgendwann meine Intuition sehr klar wahrgenommen habe und dann für mich eine Entscheidung getroffen habe, die Entscheidung, dass ich zu einem Stichtag kündige. Letztlich, mit dieser getroffenen Entscheidung, bin ich dann eher ausgestiegen, weil sich für mich sehr günstige Umstände ergeben haben. Die konnte ich aber nur wahrnehmen, weil ich meiner Intuition vertraut habe und somit diese Sachverhalte sehen und ergreifen konnte.